Kreativität sozial in Wirkung bringen
Erfahre mehr zu dem Hintergrund von Kunstanell
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Hallo, ich bin Tanja, die Person hinter Kunstanell. Ich bin 28 Jahre alt und lebe seit 2022 in meiner Wahlheimat in Köln. Als ich 2016 anfing meinen beruflichen Weg im Grafikdesign einzuschlagen, hat mich vor allem meine kreative Begeisterung angetrieben, die mich schon seit Kindesalter begleitet hat. Neben diversen kreativen Hobbies begann ich nach meinem Abitur schließlich in der Kreativbranche zu arbeiten, war aber schon immer als Tausendsassa unterwegs: Mit 21 gründete ich ein erstes Unternehmen mit, mit 23 begann ich als freiberufliche Designerin zu arbeiten, nebenbei gab ich Design-Workshops für Kinder und unterstützte jahrelang Kindereventagenturen als Kinderschminkerin und bei diversen Bastel- und Spielaktionen. Da ich neben meinen selbstständigen Tätigkeiten fast immer ebenfalls in Festanstellung arbeitete, konnte ich innerhalb meinen Zwanzigern verschiedenste Branchen und Arbeitsweisen kennenlernen - arbeitete sowohl im Agenturumfeld, als auch auf Unternehmensseite, selbstverwaltend und im Team. Nach einem privaten Umbruch gestand ich mir 2024 ein, dass meinem stetigen beruflichen Wechsel nicht nur Neugier zugrunde lag, sondern auch das immer präsenter werdende Gefühl, dass ich auf der Suche nach meiner Nische aus den Augen verloren hatte, was ich tatsächlich wollte und wofür mein Herz brennt. Und so entschied ich mich, im zweiten Bildungsweg Sozialwissenschaften zu studieren und die Idee für Kunstanell wuchs heran.
Durch Kunstanell möchte ich vereinen, was eigentlich schon immer hinter meiner Kreativität lag: eine nonverbale Art, Menschen zu erreichen und ihnen das Gefühl zu geben wertvoll, wirksam und verbunden zu sein – durch eigene selbstwirksame Erfahrungen oder durch Erfahrungen in sich eigentlich fremden Gruppen. Mein Angebot soll sich auf konkrete Lebensphasen und Hürden im Leben fokussieren, welche ein Großteil aller Menschen im Laufe ihres Lebens irgendwann überstehen müssen. Sei es der Übergang von einem Familienmodell in ein anderes, die Bewältigung des natürlichen Altersprozesses oder der Umgang mit Verlust und Einsamkeit. Es soll sich an alle Menschen richten, die nicht das Glück eines umfangreichen sozialen Auffangnetzes haben und solche, die Verbindung und Gemeinschaft suchen, sich in Tätigkeit und einem vorgegebenen Rahmen aber sicherer fühlen, als im freien Gespräch. Die Vor-Ort-Kurse in kleiner Teilnehmerzahl bieten eine persönlichen und geschützten Rahmen in Austausch zu kommen oder jeder für sich aus dem Alltag zu entkommen. Mein Anspruch ist dabei neben der situationsbezogenen Konzeption der jeweiligen Kurse, die Dynamik der jeweiligen Gruppe zu berücksichtigen und den Kursablauf persönlich an die Menschengruppe anzupassen. Willkommen sind Menschen aller Alters- und Sozialgruppen. Ebenso wird es Kurse geben, die bewusst Gruppen mischen und somit transgenerationales Verständnis fördern und soziale Grenzen lockern sollen.
Was alle Kurse eint, ist der praktische Anteil, um den sich jeder Kurs drehen wird. Hierbei werden wir uns unterschiedlichsten Kreativ-Tätigkeiten bedienen, die abhängig vom jeweiligen Kursprogramm variieren und in ihrer Tätigkeitsform in bestimmten belastenden Lebenslagen förderlich sein können, jedoch keinen konkreten Themenbezug zur Lebens-Hürde haben. Ziel ist es, dass jede teilnehmende Person die Tätigkeit als das nutzen kann, wie es individuell als wohltuend empfunden wird – egal ob als Ventil oder als Form des Eskapismuses. Innerhalb der Kurse wird niemand gezwungen, über seine persönliche Situation zu sprechen, der Fokus eines jeden Kurses liegt im Schaffen. Kreative oder handwerkliche Voraussetzungen gibt es keine. Jeder Kurs ist so konzipiert, dass auch Menschen, die keine Veranlagung oder an dem Tag keine Kraft für eigene kreative Ideen haben, zu einem tollen Endergebnis kommen werden. Eine grundlegende Offenheit für die Arbeit mit eigenen Händen sollte jedoch vorhanden sein.
Die Forschung zeigt, dass Eskapismus und ein Zustand von Selbstwirksamkeit – also dem Gefühl, etwas geschafft zu haben – aktiv dabei helfen können, mit allgemeinen Belastungen umzugehen. Und dort setzen die Kurse von Kunstanell an. Belastungen, Konflikte und Stressoren innerhalb eines Lebensverlaufs gab es schon immer, doch führen neuere technologische und gesellschaftliche Entwicklungen im Trend dazu, dass sowohl die empfundene als auch die tatsächliche Frequenz dieser deutlich steigt. Angefangen damit, dass die Bevölkerung immer älter wird, Systeme teilweise überlasten, Kommunikationswege immer anonymer und die Berichterstattungen immer schneller werden, schließt es ab mit einem Überangebot an Möglichkeiten und einem stetig steigenden Anspruch an ein erfülltes Leben. Kunstanell soll, wie viele andere soziale Angebote, einen bewussten Gegenpol setzen und erneut Möglichkeit für Entschleunigung, Menschlichkeit und empfundenen Zusammenhalt schaffen, zugeschnitten auf unterschiedliche Lebensabschnitte.
Aktuell befindet sich Kunstanell noch im Aufbau und ich nehme dich hier transparent bei meiner Entwicklung mit. Solltest du dich dennoch bereits jetzt austauschen, mir Impulse mitgeben oder dein Interesse an meinen Kursen voranmelden wollen, kannst du das sehr gerne tun! Ich freue mich von dir zu hören. Hier geht es zu meinem Kontakt.
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